Morgens wird es früher hell. Mehr Kinder könnten jetzt zu Fuß zur Schule gehen

Das Bild zeigt eine Schülerin auf ihrem Schulweg

Foto: gorillaimages/shutterstock

20.03.2019

 

Viele Kinder werden täglich mit dem Auto zur Schule gefahren – weil Eltern den Straßenverkehr für ihr Kind als zu gefährlich einschätzen oder weil die Schule praktischerweise auf ihrem Arbeitsweg liegt.

Aber, was gut gemeint ist, führt morgens an vielen Schulen zu einem Verkehrschaos und zu einem unnötigen Unfallrisiko für die Kinder. Und: Kinder verpassen wichtige Lebens- und Lerninhalte, die sie auf dem Weg so ganz nebenbei aufnehmen. Dazu zählen eine verbesserte Orientierung in der Nachbarschaft, wachsende Selbstverantwortung und richtiges Verhalten im Straßenverkehr. Und angesichts langer Stunden im Klassenzimmer ist ein bisschen Bewegung an der frischen Luft bestimmt kein Nachteil.

„Kinder, die zu Fuß zur Schule gehen, bewegen sich insgesamt sicherer und haben in der 3. oder 4. Klasse auch Vorteile bei der Radfahrprüfung“, ergänzt Melanie Laakmann, Expertin der Unfallkasse NRW. Sie appelliert daher an die Eltern zu überlegen, ob ihr Kind den Schulweg auch zu Fuß bewältigen könnte – „dass es jetzt früher wieder hell wird, ist doch eigentlich ein guter Anlass“, so Laakmann.

Über die Unfallkasse NRW

Bei der Unfallkasse NRW sind rund 2,5 Mio. Schülerinnen und Schüler in NRW gesetzlich und damit für die Eltern kostenlos unfallversichert.

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