Hilfe für traumatisierte Geflüchtete – Broschüren der Unfallkasse NRW auf Ukrainisch, Russisch und Deutsch

16.03.2022

 

Millionen Menschen fliehen vor dem Krieg in der Ukraine. Viele müssen vor und während der Flucht traumatische Ereignisse erleben. Die Unfallkasse NRW hat zwei Broschüren zum Thema „Trauma – was tun?“ auf Ukrainisch, Russisch und Deutsch veröffentlicht.

Sie richten sich zum einen an betroffene Erwachsene und zum anderen an Eltern traumatisierter Kinder und Jugendlicher. Die Broschüren sind als Hilfe zur Bewältigung des Alltags nach einem traumatischen Ereignis gedacht, um sich in der neuen, plötzlich eingetretenen Ausnahmesituation besser zurecht zu finden.

Ratgeber für Erwachsene und Angehörige

In der Broschüre sind viele Informationen zu dem, was bei einem traumatischen Ereignis mit einem passiert. Auch werden typische Reaktionen beschrieben, die nach einem solchen Ereignis auftauchen können.

Ratgeber für Eltern, Angehörige und Helfer traumatisierter Kinder und Jugendlicher

Auf anschauliche Weise werden Ratschläge zum Umgang mit Kindern und Jugendlichen in verschiedenen Phasen der Traumabewältigung und verschiedenen Altersstufen gegeben.

Wertvolle Unterstützung für freiwillige Helferinnen und Helfer

Viele Aufgaben werden gerade von freiwillig Engagierten übernommen. Doch auch sie können an ihre Grenzen kommen und Schwierigkeiten haben, das Erlebte zu verarbeiten. Der Ratgeber der Unfallkasse ist auch für sie eine wertvolle Unterstützung.

Unfallkasse NRW

Die Unfallkasse NRW ist Trägerin der gesetzlichen Unfallversicherung in Nordrhein-Westfalen. Bei ihr sind unter anderem Hilfeleistende, ehrenamtlich Tätige, Beschäftigte des öffentlichen Dienstes im Land Berlin, Kinder beim Besuch von Kitas und Kindertagespflege, Schülerinnen und Schüler sowie Studierende bei Arbeits- und Wegeunfällen versichert. Der Schutz über die Unfallkasse ist für die Versicherten beitragsfrei. Die Kosten tragen die Mitgliedsunternehmen der Unfallkasse NRW.

Die Broschüren stehen hier kostenlos zum Herunterladen zur Verfügung:  Medien

Unfallversicherungsschutz für geflüchteter Kinder und Jugendlicher in Bildungseinrichtungen