Unfallverhütung wird belohnt

Die Jugendfeuerwehr aus Borgholzhausen in Aktion

[08.09.2016] Mit einer Informationsveranstaltung bei der Jugendfeuerwehr in Borgholzhausen im Kreis Gütersloh machte die Unfallkasse NRW auf den Jugendfeuerwehr-Sicherheitspreis aufmerksam. Die Borgholzhausener Jugendfeuerwehr gewann den Preis vor drei Jahren mit einer genialen, aber einfachen Idee: Ein Spiegel in der Fahrzeughalle deckt einen toten Winkel ab, so dass der Fahrer eines Einsatzfahrzeuges sieht, ob sich jemand vor dem Fahrzeug aufhält.

 

Zu dieser Veranstaltung, hat die Unfallkasse NRW auch Abordnungen von Jugendfeuerwehren aus OWL eingeladen, die diesen Preis ebenfalls schon einmal gewonnen haben.


Dirk Neugebauer, Pressesprecher (li.) von der Unfallkasse und Christian Fißmeyer, Jugendfeuerwehrwart führten durch die Informationsveranstaltung.

Der Jugendfeuerwehr-Sicherheitspreis ist seit Jahren eine feste Institution bei der Unfallkasse NRW. In erster Linie geht es darum, junge Feuerwehrangehörige für den Arbeits- und Gesundheitsschutz zu sensibilisieren. Der Jugendfeuerwehr-Sicherheitspreis ist ein Präventionspreis, bei dem die Jugendfeuerwehren Verbesserungsvorschläge zur Verhinderungen von Unfällen bei ihrem täglichen Einsatz machen können. Diese werden von einer Jury bewertet und ausgezeichnet. Für den ersten Preis gibt es für die Jugendfeuerwehr 1.000 Euro, 2. Preis 500 Euro, 3. Preis 250 Euro und 400 Euro für den Sonderpreis „Medien“.





„Wir wollen, dass das Thema Unfallverhütung bei den Jugendfeuerwehren präsent ist. Dieser Preis soll ein Ansporn sein, sich damit auseinanderzusetzen“, so Stephan Burkhardt, Aufsichtsperson der Unfallkasse NRW.

Die Preisträger der Vergangenheit haben Vorschläge zum Arbeits- und Gesundheitsschutz eingereicht, die die Jury überzeugt haben. Mit diesen Vorschlägen konnte das Unfallrisiko deutlich gemindert werden. Beispiele für  gute Ideen gab es bisher genug und einige wurden jetzt in Borgholzhausen
noch einmal präsentiert: Die Jugendfeuerwehr aus Dörentrup (1. Platz 2008) gewann mit einer Sicherheitsweste für Jugendfeuerwehren. Die Jugendfeuerwehr aus Lügde, Gruppe Wörmketal (2. Platz 2014) hatte nach einem Missgeschick beim Aufrollen von Schläuchen die Idee, den Schlauchwickler
sicherer zu machen. Die Jugendfeuerwehr aus Leopoldshöhe (3. Preis 2016) schlug vor, eine Markierung am Fahrzeug des Jugendfeuerwehrtransporters anzubringen, um zu kontrollieren, ob die Kinder einen Sitzausgleich benötigen. Die Jugendfeuerwehr aus Paderborn Wewer (3.Preis 2016) beschäftigte sich ebenfalls mit diesem Thema. Ihr Vorschlag sah eine Markierung in der Fahrzeughalle vor. Neben der Markierung werden die Sitzkissen gelagert, so dass diese beim Einsteigen direkt mit in das Fahrzeug genommen werden können.

Interessierte Zuhörer

„Die Jugendfeuerwehr Borgholzhausen ist im Bereich Gesundheits- und Arbeitsschutz gut aufgestellt. Dies nicht erst seit heute. Das zeigt auch, dass wir vor drei Jahren diesen Preis gewonnen haben“, so Christian Fißmeyer,Leiter der Jugendfeuerwehr Borgholzhausen.

„Ich freue mich sehr darüber, dass die Unfallkasse NRW diese Informationsveranstaltung bei uns in Borgholzhausen durchführt. Unsere Jugendfeuerwehr ist ein wichtiger Bestandteil unserer Feuerwehr, denn aus ihr kommen unsere Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen der Zukunft. Das Bewusstsein für Sicherheit und Gesundheitsschutz zu schärfen, kann nicht früh genug beginnen. Dazu tragen auch die vielen Ehrenamtlichen bei, die die jungen Menschen in der Jugendfeuerwehr ausbilden,“ so Bürgermeister Dirk Speckmann.

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